Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA)
der Fachhochschule Frankfurt/Main
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Mittwoch, 08. September 2010
Soziale Arbeit

Solidarität statt Konkurrenz - die sozialen Studiengänge und der Wettbewerb...

Mit dem SoSe 08 haben nun auch die DiplomantInnen die Strukturveränderungen am Fachbereich zu spüren bekommen. Noch mehr Seminare sind überfüllt, gesellschaftskritische Lehrinhalte Mangelware, Studiengebühren für`n arsch und was da bei den Bachelor läuft ist eine vüllig neue Studienkultur.

Im Bachelor gibt es 22 Prüfungsleistungen mit Konsequenzen: Willkür in der Notengebung, Abhängigkeitsstrukturen, weniger Wahlfreiheit mehr Zwang,... - Bürokratie wird ausgebaut, Disziplinierung zur neuen Leitlinie...

DAGEGEN können Studierende und Lehrende der sozialen Studiengänge jetzt unterschreiben.
Listen liegen im Café Profitratte, der Fachschaft oder sonstwo aus. Du willst eine runterladen und mitnehmen, hier bitte:

icon Unterschriftenliste Soziale Arbeit April/Mai 08 (51 kB) 

die gennanten Forderungen werden hier etwas genauer beschrieben: icon Umschreibung der Forderungen (75.5 kB)
 

Und damit auch tatsächlich nicht alles so schlecht bleibt wie es ist haben sich einge Studierende zusammengeschlossen und treffen sich jetzt  Dienstags alle 14 Tage Studierende zur offenen Gruppe:

OFFENE GRUPPE SOZIALE ARBEIT
nächste termine:
06.05. und 20.05.
jeweils ab 18 Uhr
im Café Profitratte

wer also Lust hat kann sich gerne hier einbringen.
Um die notwendige Arbeit hin zu tatsächlichen Alternativen zu leisten gibt es (derzeit) eine Struktur von drei Arbeitskreisen Sozialer Arbeit (AKS), die sich in eigenem Rahmen treffen und sich über die offene Gruppe absprechen:

- AKS Fachbereichspolitik: Koordination von Gremien und Ausschussarbeit, Anträge für Sitzungen, Austausch mit anderen AKS, Behandlung sozialer & studienstruktureller Problemer von Studierenden (und Lehrenden), Schnittpunkt in der studentischen Vertretungsarbeit (Fachbereichrat, Senat, Fachschaft und AStA)

- AKS Lehrinhalte: was fehlt uns im Studium, für welche Bereiche gibt es keine Lehrenden mehr, unabhängiges studieren auch ohne Leistungsnachweis (?), eventuell: Lesekreise, Veranstaltungen, Seminare organisieren, bzw. fördern

- AKS Mehrdimensionale: Die Studienstrukturreform ist nicht nur europäisch, nein auch deutsch, hessisch und an der FH selbst gemacht. Mehrere Ebenen ausfindig machen - Alternativen vernetzen, Strukturen bilden. Erst im kleinen und dann Impuls(e) fürs große geben (geplantes Projekt: Abschaffung/Verhinderung des ECTS-Rankings, einer scheinbaren "Vergleichbarkeit" aller AbsolventInnen in Bachelor und Master nach Abschlussnoten)

 

wenn ihr euch für die Gruppen interessiert, mehr wissen wollt oder einfach mal mit menschen statt IT-Systemen handeln wollt, dann meldet euch bei der Fachschaft (auch Koordination für die AKS):   

fachschaft_fb4 [at] gmx.net

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Im Senat am 16.01.2008 verabschiedete Prüfungsordnung
für den B.A. "Soziale Arbeit":
icon Prüfungsordnung und Studienstruktur BA sozArb 

hier geht's zu allen Prüfungsordnungen der FH :
Vorgänger des BA "soziale Arbeit" waren die POs der Diplomstudiengänge Sozialarbeit und -pädagogik

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Das gabs zur:

Veranstaltung für alle Studierende im Bachelor Soziale Arbeit und den Diplomstudiengängen Sozialarbeit und Sozialpädagogik

Reflektion nach zwei Semestern neuer Studienstruktur
Perspektiven eines selbstbestimmten Studiums?

Am 23. Februar 

icon Reflektion/Perspektiven-VA im Fb4 (22.5 kB)
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weitere studentische Diskussionspapiere:

zur Veranstaltung "Studierendenschaft im Reformstrudel" im Januar 2008:

PO ohne breite Debatte in der Studierendenschaft und auf Drängen der Leitungsebenen beschlossen - was wird jetzt? 


Die PO (Prüfungsordnung) für den Bachelor-Studiengang „soziale Arbeit“ wurde am vergangenen Mittwoch (16.01.08) im Senat, sowie am 19.12.2007 durch den Fachbereichsrat (FbR), verabschiedet und wird somit aller Voraussicht nach für die nächsten 5 Jahre akkreditiert<!--[if !supportFootnotes]-->[1]<!--[endif]-->, dass heißt „genormt“ und festgeschrieben nach den Richtlinien des Bologna-Prozesses (Umstrukturierung auf BA/MA-Studienstruktur), der KultusMinisterKonferenz (KMK), dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK, bzw. dem HHG –Hessischen Hochschulgesetz), sowie nach den Rahmenrichtlinien (Rahmenprüfungsordnung) der FH Frankfurt am Main. 

Auf der Senatssitzung kam es zu einer 1 ½ - stündigen Debatte, die vor allem von aktuellen Bachelor-Studierenden besucht wurde und in der ersichtlich war, dass es im Fb4 (Fachbereich „Soziales und Gesundheit) sowohl bei den, als auch für die Studierenden an Informationen mangelt um Dimensionen der Studienstrukturreform und deren Bedeutung für ihr eigenes Studium zu begreifen.

 Zudem ist eine generelle Diskussion über Sinn und Unsinn des Qualifikationsrahmens für den neuen BA „soziale Arbeit“ in der Breite im Fb4 bisher ausgeblieben.

 Vielmehr haben ReformerInnen für ein genormtes und in festen Bahnen verlaufendes Studiensystem die Oberhand behalten, mit einem konsequenten Umsetzen von Rahmenrichtlinien die in wissenschaftlichen Kreisen, insbesondere für die Entwicklung von Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften höchst fragwürdig sind.

 Die Einbindung für Studierende war möglich, wenn auch wenig gefragt. Die Betroffenheit insbesondere der DiplomandInnen war wenig solidarisch, eine Fachschaft schlenderte von überfordert über (un)bekümmert bis unbewusst. Eine größere Debatte mit den Bachelor-Studierenden hingegen blieb bisher schlichtweg aus, sei es nun von studentischer oder auch professoraler Seite.
 

Nun ist der Rahmen gesetzt! 

Hat dieser Chancen sich fachlich angemessen zu füllen und auch Raum für „Andersdenkende“, bzw. „Alternativen“ zu geben, in und um eine Struktur von verpflichtetem, abprüfbarem Können & Wissen?

Ist es tatsächlich vorbei mit den Freiheiten im Studium (gerade für die von Wissenschaft, Forschung und Lehre) oder machen hier linke AgitatorInnen Propaganda für die eigene Reputation und/oder gar basisdemokratisches Tamtam?

<!--[if !supportFootnotes]-->

<!--[endif]-->

<!--[if !supportFootnotes]-->[1]<!--[endif]--> akkreditieren <lat.-it.-fr.> beglaubigen…  wenn ein Studiengang akkreditiert wird, bedeutet dies, dass eine Akkreditierungsgesellschaft diesen genehmigen muss. U.a. prüft sie die Anforderungen des Studiengangs auf seine gesetzliche Konformität, seine Studienangebot, Employability (~Arbeitsmarktsbefähigung) und Leistung. Dies soll bspw. per Begehung (für infrastrukturelle Begutachtung) oder Evaluationen (der Lehre und „Leistung“) geschehen – demokratische Kontrolle von Akkreditierungsgesellschaften sind intransparent bis unmöglich. Demokratische Selbstverwaltung wird hierdurch noch nebensächlicher – die Zeit entscheidet, nicht der Geist...

 

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