Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA)
der Fachhochschule Frankfurt/Main
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Mittwoch, 08. September 2010
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Alles muss man selber machen: Sozialen Fortschritt erkämpfen!
 06.01.2009: Demoaufruf 14.01.2009
Landesweite Demo am 14. Januar in Frankfurt am Main
Auf den verschiedensten Ebenen sind wir von den Auswirkungen der reaktionären Politik der amtierenden Landesregierung betroffen. Auf den verschiedensten Ebenen führen Schüler_innen und Lehrer_innen, Studierende, Arbeitslose Migrant_innen und Lohnabhängige, Antirassist_innen und Antifaschist_innen, Bürgerrechtler_innen und Umweltaktivist_innen ihre Kämpfe gegen die jeweiligen Folgen der Politik.

Wir lassen uns nicht repräsentieren

Das Problem ist aber nicht allein Roland Koch, der zwar bundesweit Vorreiter einer reaktionären Politik gegen die Interessen der Menschen ist, dem aber die Rot/Schwarze und vormals Rot/Grüne Bundesregierung in nichts nachsteht. In Zeiten des globalen Kapitalismus legitimieren fast alle Parteien ihre "Reformen" mit scheinbar unhinterfragbaren Sachenzwängen und dem, Menschen übergeordneten, Interesse des Standorts Deutschland an der Steigerung seiner Wettbewerbsfähigkeit. Sozialer Fortschritt wurde noch immer erkämpft von einer außerparlamentarischen Opposition, die den Druck auf der Straße in die Parlamente trug. Doch nachdem genau dies passierte, und es nach der letzten Wahl Hoffnung auf eine fortschrittlichere Landesregierung gab, scheiterte diese an den Hürden der repräsentativen Demokratie. Und so können Abgeordnete weiterhin im Sinne des anhaltenden Trends zur Durchkapitalisierung aller Lebensbereiche agieren - auch gegen den Willen ihrer Wähler_innen.

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Politikwechsel JETZT - Für bessere Bildung und soziale Gerechtigkeit
 Wir setzen uns gemeinsam für den Ausbau und die Förderung einer fairen und gerechten Sozial- und Bildungspolitik ein und darüber hinaus für eine befreite Gesellschaft.

Die andauernden Entwicklungen hin zur Ökonomisierung in sämtlichen Lebensbereichen, wie zum Beispiel die Privatisierung im Bildungssektor, Prekarisierung von Arbeitsbedingungen durch Niedriglöhne, menschenunwürdigen Bedingungen für Erwerbslose, siehe Harz IV Reformen, sowie die Zerstörung der Natur durch den Frankfurter Flughafenausbau oder zunehmender Einschränkung öffentlichen Raumes tagtäglich geschieht, lehnen wir entschieden ab.

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Wahlergebnisse - Gremium & Beauftragte

Wahlergebnisse Senat,FBR u. Frauenkommission

 

Die Wahlergebnisse von Senat, Fachbereichsrat sowie der Frauenbeauftragten können hier eingesehen werden.

 
StuPa Wahlen 8. - 11.12.2008
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Das Studierendenparlament (StuPa) sowie die jeweiligen Fachschaftsräte könnt ihr bis Donnerstag (11.12.)

von 9:30 - 16:00 Uhr in folgenden Gebäuden wählen:

Studierende der Fachbereiche 1 und 2 wählen in Gebäude 1

Studierende des Fachbereich 3 wählen in Gebäude 4

Studierende des Fachbereich 4 wählen in Gebäude 2

 
Bildungsproteste vor den Landtags-Neuwahlen

Nachbereitung: FH-Demo und kurzzeitige Besetzung des "House of Finance"  

Am Mittwoch, den 26.11.08 kam es zu einer Demonstration von der FH zum IG-Farben Campus der Uni. Die kleine gut gelaunte Demo zog an zwei Schulen vorbei und versuchte die Schüler_innen auf die derzeitige Bildungskrise vor den Neuwahlen des Landtags aufmerksam zu machen. Nach einer Stunde wurde die Demo offiziell am Eingang des IG-Farben-Campus aufgelöst.

Anschließend trafen sich die FH-Studierenden und Schüler_innen mit den Studierenden auf der Uni-Vollversammlung. Spontan besetzten dann 400 Menschen für eine Stunde das Prestigegebäude des "House of Finance" auf dem Campus. Dieses wurde u.a. in "Karl-Marx-Haus" umbenannt und teilweise wurden Kameras abmontiert und Wände mit gesprühten Aussagen wie "Stop Control" versehen. Einzelne Angestellte, die sich in den Weg stellten wurden zur Seite geschoben und die Polizei stand auf und rund um den Campus. Dennoch endete die Aktion friedlich und alle Demonstrant_innen konnten gehen - schade nur, dass es v.a. den FH-Studis zuerst nicht klar war in welches Gebäude sie gemeinsam mit ihren Uni-Kommiliton_innen gingen und warum ihnen daher nicht vermittelt wurde, dass die Aktion ein offensiver Protest gegen Ausschließung, Elitenbildung, Kontrolle und Überwachung im dafür eindeutigsten Gebäude der Frankfurter Hochschulen war.

Die Presseberichte stellen die "Randale" mitsamt übertriebener Darstellungen körperlicher Übergriffe und die Androhung rechtlicher Konsequenzen durch die Unileitung in den Vordergrund (FAZ), bzw. konstruieren eine ungeliebte Avantgarde (vgl Leppert, FR 27.11.). Es ging weniger den Inhalt und Hintergrund der Aktion, wie dieser in einem Kommentar in der FAZ zumindest aufgegriffen wird.

Der AStA der FH sieht die Aktion als gelungen an und hofft auf weitere Proteste, aber auch Reflexionen von Aktionsformen und Hintergründen zu scheinbaren Avantgardestellungen. Eine öffentliche Stellungnahme des FH-AStA findet sich hier:
icon PM-Stellungnahme des FH-AStA (91.38 kB).

Der AK-Presse des Protestplenums ist nach fast 1 1/2 jähriger "Ruhephase" wieder neu belebt und hat mittlerweile auch eine längere Stellungnahme mit einer Erneuerung der Forderungen herausgegeben:
icon Stellungnahme des Protestplenums (62.04 kB)

Das Studierendenparlament der Uni fordert den Abriss des Zauns am IG-Farben Gebäude und verweigert eine spaltenden Distanzierung von der Besetzung des "House of Finance", wie sie von der rechtskonservativen Liste der "Giraffen" gefordert wurde. 

Mittlerweile kursieren auch vier Petitionen zu diesem Tag im Netz, wir geben euch hier alle Links und hoffen, dass ihr euch von ersterer distanzieren könnt, da sie (ebenso wie natürlich auch die anderen von links) aus rechtskonservativen Kreisen kommt und alles andere als forstschrittliche Bildungspolitik bedeutet:

- Petition gegen Gewalt

- Petition für mehr Karl-Marx-Häuser

- Petition Students for violence  

- icon Petition AK Protest (25.5 kB)

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Materialien zur Demo:
 
 
EINIGE WEITERE TERMINE BIS ZUR LANDTAGSWAHL AM 18.01.09: 
 
2009
14.01.09 zentrale Großdemo in Frankfurt
 
...more is coming soon an d never forget WE CAN DO IT AGAIN!
 
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